Die Verbandsgemeinde Selters geht einen großen Schritt weiter in Richtung Klimaneutralität. Am Erlebnisbad Herschbach wurde erfolgreich eine neue Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 86,45 Kilowatt-Peak (kWp) in Betrieb genommen. Dadurch treibt die Verbandsgemeinde den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voran. Realisiert werden konnte dieses Projekt unter anderem durch die vollständige Finanzierung aus Landesmitteln des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz.

Mit der neuen Anlage möchte die Verbandsgemeinde Selters ihren Teil dazu beitragen die klimaneutrale Stromgewinnung vor Ort voranzutreiben. Jährlich werden rund 30 Tonnen CO2 eingespart werden können.
Aufgrund der Bestimmungen in der Förderrichtline ist eine Abgabe des überschüssig erzeugten Stromes nicht zulässig, es darf keine Einspeisung in das öffentliche Netz erfolgen. Die Anlage ist daher auf den Eigenverbrauch im Erlebnisbad optimiert und durch die Verwendung von Batteriespeichern wird die bestmögliche Ausnutzung der selbst erzeugten Energie ermöglicht.

„Die Inbetriebnahme dieser 86,45 kWp-Anlage zeigt deutlich, wie wir den Klimaschutz direkt vor Ort praktisch, messbar und wirtschaftlich umsetzen können“, erklärt Bürgermeister Götsch. „Durch die KIPKI-Förderung des Landes Rheinland-Pfalz konnten wir diese wichtige Investition vollständig aus Fördermitteln realisieren. Das entlastet den kommunalen Haushalt, senkt langfristig die Energiekosten des Erlebnisbades und leistet zugleich einen Beitrag zur klimaneutralen Stromgewinnung in unserer Verbandsgemeinde“, so Götsch weiter.
Das rheinland-pfälzische Förderprogramm KIPKI unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise mit insgesamt 250 Millionen Euro bei der Umsetzung von passgenauen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Da für die Kommunen kein eigener finanzieller Eigenanteil fällig wird, können auch Projekte realisiert werden, die sonst an knappen Kassen gescheitert wären.



